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Bündnis 90/GRÜNE Nordsachsen

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20 Jahre Grüne Oschatz

Aktualisiert (Montag, den 30. August 2010 um 09:39 Uhr) Geschrieben von: Uta Schmidt Freitag, den 27. August 2010 um 09:11 Uhr

alt Am 23.08.2010 feierten die Oschatzer Grünen ihr 20-jähriges Bestehen. Damals war es ein Gebot der Stunde, die neuen Möglichkeiten zu nutzen, um endlich mit politischen Mitteln etwas konkret für die Umwelt zu tun. Hervorgegangen aus den kirchlichen Ökokreis, wollten solche Leute wie Bernd Voigtländer, Fam. Pfennig u.v.a. wirklich etwas bewegen und setzten nicht auf bereits bestehende Parteien, wie die CDU, sondern zeigten Mut. Wie schwer es manchmal wirklich sein wird, ahnte damals wohl keiner. Eine Partei, die oftmals mit dem ´Rufer in der Wüste´verglichen werden darf - vieles davon hat sich inzwischen bewahrheitet oder wird als der richtige Weg erkannt. Immer wieder stellt sie eine Minderheit dar- wer will schon unbequeme Wahrheiten hören? Gerade deshalb kann man stolz sein, dass man als Grüne Flagge gezeigt und durchgehalten hat, besonders im ländlichen Raum. altalt
 

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Einwände gegen AKW Temelin jetzt!

Aktualisiert (Montag, den 16. August 2010 um 12:33 Uhr) Geschrieben von: Barbara Scheller Montag, den 16. August 2010 um 12:26 Uhr

Die grenzübergreifende Umweltverträglichkeitsprüfung für den Erweiterungsbau des tschAKW Temelinechischen Atomkraftwerk Temelin hat begonnen. Die Unterlagen liegen in der Sächsischen Staatskanzlei bis zum 31. August in Papierform zur Einsicht bereit können aber auch im Internet abgerufen werden. Einwände sind direkt bei der tschechischen Regierung einzureichen. Wir stellen unter diesem Link eine mögliche Mustereinwendung gegen den Ausbau des Atomkraftwerks Temelin zur Verfügung (PDF-Download). Diese kann als Vorlage für eine eigene Einwendung bei der tschechischen Regierung genutzt werden.

In der vergangenen Woche warnte bereits der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) vor der geplanten Erweiterung des Atomkraftwerks im tschechischen Temelin. Die technische Konzeption mit einer Wasserkühlung der Reaktoren aus der Moldau sei bei extremen Temperaturen "höchst riskant", teilte der BUND-Landesverband Sachsen am Dienstag in Dresden mit. Weder Wassermenge noch -temperatur würden ausreichen, um den sicheren Betrieb des Meilers zu gewährleisten. Der BUND befürchtet daher einen "Super-Gau, der die Ausmaße von Tschernobyl um ein Vielfaches übersteigt".

Wir GRÜNEN fordern die Staatsregierung auf, sich mit allen politischen und rechtlichen Mitteln gegen die tschechischen Pläne zu stellen. Demnach soll der Reaktor um zwei weitere Reaktorblöcke mit einer Gesamtkapazität von 3,4 Gigawatt erweitert werden.


 

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Fakten zur Jugendarbeit liegen auf dem Tisch – Nordsachsen am meisten gefährdet

Aktualisiert (Freitag, den 13. August 2010 um 18:15 Uhr) Geschrieben von: Barbara Scheller Freitag, den 13. August 2010 um 17:51 Uhr

Erstmalig luden die Oppositionsparteien am 12. August zu einer Anhörung in den Sächsischen Landtag ein.

Als Gast dieser ungewöhnlichen Veranstaltung berichtet Barbara Scheller: „Hintergrund der Anhörungen sind die geplanten Kürzungen der Jugendsozialarbeit im Doppelhaushaltsjahr 2011/12. Normalerweise werden zu solchen Themen Experten im Sozialausschuss des Landtags gehört. Dies wurde von CDU und FDP abgewiegelt.“

Deshalb hörte nun die Opposition, was die Sozialexperten der freien Träger berichteten. Am Beispiel der bereits schon in diesem Jahr wirksamen Kürzungen der Landeszuweisungen, kann man erkennen, was weitere Kürzungen in den kommenden Jahren zur Folge haben. In Sachsen könnte es weiße Flecken auf der Landkarte der sächsischen Jugend-Sozialarbeit geben.

Gemeinden unter 5000 Einwohner werden in Zukunft wohl kaum noch qualifizierte Jugendsozialarbeiter in ihren Ortsteilen zu sehen bekommen. Die Fachleute sahen sehr kritisch, dass die Sächsische Regierung zunehmend die Kosten der Jugendsozialarbeit auf die Landkreise und Kommunen abwälzen möchte. Auch die Absenkung der Altersgrenze für die Jugend- und Sozialarbeit von 27 auf 21Jahre ist ein Schritt in die falsche Richtung. Die Experten rieten auch von der Sparidee ab offene Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und mobile Jugendarbeit zu Einsparungszwecken zu zusammenzuführen. Einige Experten hoffen noch auf ausgleichende stärkre Unterstützung der Städte und Gemeinden.


„Wenn man den Landkreis Nordsachsen aus Sicht der allgemeinen Entwicklung Jugendsozialarbeit in Sachsen betrachtet, schwebt das Damoklesschwert der Haushaltkonsolidierung über uns. Entschieden wird in Dresden und damit liegt es nicht mehr in der Hand unserer Kommunalpolitiker wie viel Jugendarbeit wir uns noch leisten dürfen. Die angekündigte Erhöhung der Kreisumlage, die bei kleinen Gemeinden etwa 40 000 Mehrabgaben „bescheren“ kann, könnte zur Folge haben, dass gerade diese Summe zur Finanzierung einer Fachkraft fehlt, die das Land nicht mehr fördert“, gibt Barbara Scheller zu bedenken.

Dank der Initiative von Grünen, Linken und SPD liegen die Fakten auf dem Tisch. CDU und FDP können nicht die Augen davor verschließen, dass Sparen an der Jugend der falsche Weg ist.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 8- 13082010


Folgerichtig gab es am 13.8.2010 einen Grünen Antrag im Landtag:

"Beschlossene Jugendhilfeplanung 2010-2014 finanziell untersetzen - Arbeit des Landesjugendhilfeausschusses ernst nehmen"

(Drs. 5/2598):

http://www.gruene-fraktion-sachsen.de/fileadmin/user_upload/Antraege

 

 
 

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Eilenburger Asylbewerber nicht nach Delitzsch umsiedeln

Aktualisiert (Mittwoch, den 04. August 2010 um 12:01 Uhr) Geschrieben von: Barbara Scheller Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 19:07 Uhr

Scheller: "Baulicher Zustand des Asylbwerberheims in Delitzsch ist schockierend"

Delitzsch/Dresden. Im Landkreis Nordsachsen soll das Asylbewerberheim in Eilenburg geschlossen werden. Die alleinstehenden männlichen Bewohner des Heimes sollen gegen ihren Willen in baufällige Baracken bei Delitzsch umziehen. Die stellvertretende Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen Barbara Scheller informierte sich am Mittwoch vor Ort über die Umstände...

 

 

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Schultüten zum Nachdenken

Aktualisiert (Samstag, den 07. August 2010 um 14:13 Uhr) Geschrieben von: Barbara Scheller Freitag, den 06. August 2010 um 12:12 Uhr

 title=kurze Wege für kurze Beine

Diese Woche ist Schulanfang. Für die Oschatzer GRÜNEN ein guter Anlass am 5. August mit einer Aktion ins neue Schuljahr zu starten.
Barbara Scheller und Uta Schmidt haben gemeinsam mit Kindern und Passanten der Oschatzer Lichtstraße Zuckertüten gebastelt und am E-Werk die Künastlinde damit geschmückt. Unter dem Motto: "Landschulen erhalten" informierten sie über die existentielle Gefahr für Landschulen in Sachsen. Gleichzeitig informierten die GRÜNEN über die geplanten Kürzungen der Staatsregierung bei den Mitteln zur Schulsanierung und deren Konsequenzen. Der geschmückte Zuckertütenbaum ist der Auftakt einer Postkartenaktion, die noch in den nächsten Tagen weiter läuft.